
Dosierungsfehler – häufiger Vergiftungsmechanismus im Kindesalter
Laut der Studie „Poisoning due to medication dosing errors in Spain“ der Arbeitsgruppe für Vergiftungen der Spanischen Gesellschaft für Pädiatrische Notfälle sind Dosierungsfehler ein häufiger Vergiftungsmechanismus im Kindesalter.
Das Register der pädiatrischen Notaufnahmen in Spanien verzeichnete 3429 Fälle von Exposition gegenüber toxischen Substanzen, wovon 289 (8,4 %) auf Medikationsdosierungsfehler zurückzuführen waren, wobei die überwiegende Mehrheit im häuslichen Umfeld auftrat.
Achtundsiebzig (27,0 %) traten bei Kindern unter 1 Jahr auf (was 37,9 % der Vergiftungen in dieser Altersgruppe und 85,0 % der Vergiftungen bei Säuglingen unter 3 Monaten entspricht).
Insgesamt waren die am häufigsten beteiligten Medikamente Antipyretika/Analgetika (35,6 %, hauptsächlich Paracetamol), mit signifikanten Unterschieden je nach Alter der Patienten. Neunundvierzig der Patienten (17,0 %) zeigten Symptome, 118 (41,8 %) wurden zusätzlichen Untersuchungen unterzogen, 83 (28,7 %) erhielten eine Behandlung und 115 (39,8 %) wurden auf der Überwachungsstation der Notaufnahme oder im Krankenhaus aufgenommen.
Medikationsdosierungsfehler stellen einen wichtigen Vergiftungsmechanismus dar, insbesondere bei Kindern unter 1 Jahr. Laut der Studie sollten Präventivmaßnahmen in Betracht gezogen werden, die darauf abzielen, Familien über die Vermeidung dieser Vergiftungen aufzuklären.
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